UA-138409314-1 Rückblick 2019 - Ausblick 2020

Rückblick 2019 - Ausblick 2020

Aktualisiert: 20. Dez 2019

Wie jedes Jahr vor Heilig Abend habe ich das Gefühl die Zeit würde stehen bleiben. Das alte Jahr hat sich bereits verabschiedet, aber das neue noch nicht begonnen. Zeit auch für mich ein Blick auf das Jahr 2019 sowie auf das was kommen wird zu werfen. Vieles hat sich in Sachen Kunst getan und der rote Faden wird zum Neujahr auch nicht reißen. Ich bin vorsichtig optimistisch.


ein kleines Kunstwerkmedley

Still und Heilig


Fern ab vom Weihnachtskonsumrausch und Silvesterknallgeräuschen kann man noch das besondere dieser Zeit spüren. Es ist dunkel, es ist kalt. Der natürliche Drang nach Rückzugs macht sich bemerkbar. Das ist oft eine Herausforderung, denn der Alltag mit seinen Müssen und Sollen drängt sich weiterhin auf. Von Entschleunigung hält er nicht viel. Gerade die Tage vor Heilig Abend scheint sich bei vielen Hektik breit zu machen. Alles soll perfekt werden am großen Tag. Eigendlich Blödsinn. Lieber nicht ganz so nach Plan, dafür aber schon vorher und auch nach Weihnachten der Jahreszeit entsprechend: Still und heilig.


Jedenfalls eignen sich diese Tage bestens um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Diese Rückschauen sprießen, wohin man auch schaut, wie Pilze aus dem Boden. Ausnahmsweise schwimme ich mal mit den Strom und schließe mich dieser Art von Berichterstattung an. ;-) Gerade im künstlerischen Bereich hat sich einiges getan in den letzten 365 Tagen. Auch einige Vorbereitungen für 2020 laufen bereits. Von daher kann es nicht schaden mal alles ein bisschen zu sortieren.


Eine neue Homepage an einem neuen Arbeitsplatz


Ab dem Frühjahr war ich vor allem mit dem Erstellen dieser Homepage beschäftigt. Da mein Laptop mit dem von mir ausgesuchten Website- Baukasten überfordert war, habe ich meinen Arbeitsplatz in die Biblothek verlegt. Der Lesesaal mit 2 Computerplätzen entpuppte sich als idealer Aufenthaltsort. Es ist unheimlich gemütlich in den alten Gemäuern des Klosters St. Mang in Füssen. Ein Kaffeeautomat vergibt alle wichtigen Heißgetränke für einen Euro. Der Pc an dem ich meistens saß stand direkt am Fenster mit Ausblick zum Lech. Das Wasserrauschen als Hintergrundgeräusch wirkte immer sehr beruhigend auf mich, wenn es mal wieder nicht so klappte wie ich wollte. Ich habe mich immer sehr darauf gefreut für mindestens zwei Stunden dort "untertauchen" zu können.


Aller Anfang ist schwer, aber auch spannend. Da ich keine wirklichen Vorkenntnisse zu diesem Thema hatte musste ich diesen "Schwachpunkt" mit meiner Kreativität, dem Hang zur Neugierde ( "Ach ist das alles so schön bunt hier und wo man da alles draufrücken kann") und auch einer Portione Selbstdisziplin sowie Durchhaltvermögen kompensieren. Da kamen plötzlich Fremdwörter wie Domain hosting, SEO (Suchmaschinenoptinmierung) oder name server daher und brachten mich auch mal aus dem Konzept. In meinen Notizbuch von damals habe ich zum Beispiel gerade folgenden Eintrag gefunden:


' Nameserver = ein Server der Domainnamen IP Adressen zuordnet. Ein solcher NS wird zum DNS und verwaltet und aktualisiert Informationen über die Struktur... ' Comprende???


Trotzdem habe ich es überlebt und nach circa 2 Monaten war meine Homepage fertig und ich auch noch zufrieden damit. Erstes Erfolgserlebniss für das Jahr 2019: CHECK! Auch wenn ich noch nicht alles über das verborgene Leben der Online DNS herausgefunden habe und sogar meinen eigenen Notizhefteintrag nicht verstehe. Egal...



Neue Maltechnik


Ich zeichne schon seit längeren mit Polychromos. Bis vor kurzem allerdings maximal in Format A3. Vor einigen Jahren schenkte mir ein Bekannter einen Bogen quietschgelbes Tonpapier mit den Maßen 50 x 70 cm. Nicht gerade meine Lieblingsfarbe, aber einem geschenkten Gaul...

Dieses Jahr gab ich dem Ganzen noch einmal eine Chance. Ich fixierte das signaltonleuchtene Papier mit Gewebeband auf eine alte Malplatte. Und los ging`s...


Um die größeren Flächen gut gestalten zu können, beschloss ich meine Pastellkreiden rauszukramen. Ebenfalls ein Zeichenmaterial welches in meinem Atelier zwar vorhanden war, aber bis zu diesem Zeitpunkt nach einigen fehlgeschlagenden Versuchen ignoriert wurde.

Und siehe da: "Ein neuer Frühling ist geboren" (englisch übersetzt ergibt es den Titel des ertsen Werkes in dieser Technik) Nicht nur das ich mit den Kreiden die Farben direkt auf dem Papier mischen kann... zarte Farbübergänge lassen sich so zaubern und mit den Farben die heller als das Papier sind kann ich schöne Lichtakzente setzen, vor allem beim zeichnen der Gesichter.



Kunst im Pavillon


Eher zum Spass meinte ich zu einem Bekannten, den ich am Kneippbecken in Bad Faulenbach traff, daß ich meine Arbeit als Künstlerin doch gleich an diesen Ort verlegen könnte, da ich mich ja eh schon so oft hier rumtreibe.

Aus Spaß wurde ernst... Natürlich!

Am 25.08. fand zum ersten Mal die Ausstellung "Kunst im Pavillon" statt. Leider konnte ich nicht früher starten, da es etwas länger mit der Genehmigung gedauert hat. Es war garnicht so einfach herauszubekommen wer denn zuständig dafür ist. Das mehrmalige nachhaken zahlte sich am Ende aber aus.


Ich machte mich an einem herrlichen Sommertag also mit meinen Bildern am Kneippbecken breit. Es wurde ein schöner Nachmittag. Eine nette Gesprächsrunde hatte sich zusammengefunden und immer wieder kamen einige der zahlreichen Spaziergänger vorbei, um einen Zwischenstopp einzulegen und sich die ausgestellten Werke anzusehen. Die Aktion hat mir so gut gefallen, dass es 3 Wochen später, am 15.09, eine Wiederholung gab.


Spätestens da stand der Entschluss fest, dass es auch im folgendem Jahr wieder Kunst an diesem herrlichen Ort geben soll. Ich spiele auch mit dem Gedanken dort live zu malen oder zu zeichnen. Ich bin gespannt was sich 2020 zu diesem Thema noch alles ergeben wird. Hier geht es zu den zwei Blogartikeln, mit ausführlichen Bericht über die bereits stattgefundenen Ausstellungen:

Kunst mitten in der Natur

Das zweite Mal "Kunst im Pavillon...



"Kunst im Pavillon", Beim Aufbau des Buffets

Bloggen und Zeitungsartikel erstellen... ganz schön viel Schreibkram


Beim Aufbau meiner Homepage, habe ich mich dazu entschlossen einen Blog hinzuzufügen, um Interessenten regelmäßig mit Artikeln über mich, meine Arbeit und allem was drumherum passiert zu informieren. Das Schreiben sehe ich als Stützpfeiler um mein Anliegen nach außen zu tragen. Selbst für mich wird oft einiges klarer wenn ich über das was ich bildlich ausdrücken will schreibe. Ich habe das Gefühl seitdem noch viel bewußter und vor allem zielstrebiger meinen Weg als Künstlerin zu gehen.


Im Spätsommer habe ich von der Kunstzeitschrift "Palette" die Zusage bekommen einen Artikel über mich zu schreiben. Ich war sehr erfreut und habe dieser Herausforderung gerne angenommen. Durch das regelmäßige bloggen auf meiner Seite sowie einen bereits verfassten Gastbeitrag für den SommerKunstBlog mit dem Titel

"Ein Raum für das weibliche Prinzip" habe ich schon etwas Übung und Erfahrung in puncto schreiben gesammelt. Trotzdem muß ich zugeben, dass ich einige Wochen benötigt habe, bis ich einigermaßen zufrieden mit meinem Werk war. Ich glaube ich habe noch nie einem Text sovielen Rechtschreib- und Grammatikprüfungen unterzogen und hoffe, dass nun das Endergebniss gelungen ist. Der Artikel wird in der Ausgabe 03/2020 erscheinen.

Hier geht es zur Website der Zeitschrift.


Als Künstler/in tätig sein, ist mehr als nur malen und zeichnen...

Und sonst so?


Immerwieder zwischendurch versuche ich in Sachen Ausstellungen für die nächsten Jahre vorzuplanen. Gerade Galerien haben oft längere Wartezeiten. Auch das habe ich dieses Jahr dazu gelernt. Eine der vielen Galerie die ich kontaktiert habe konnte mir tatsächlich erst für das Jahr 2023 einen freien Platz anbieten. Auf jeden Fall spricht das für einen gewissen Erfolg und Bekanntheitsgrad des Hauses. Also nehm ich die 3 Jahre in Kauf.


Meine erste Vernissage 2020 wird am 26.Januar im Künstlercafe- und bistro Kö in Füssen stattfinden. Vorbereitungen laufen schon. Die Ausstellung "Kunst und Sein" findet bis Sonntag, den 08.März statt. Da das Ende passenderweise auf den Frauentag fällt, wird es eventuell eine Finnisage geben. Darüber entscheide ich in der ersten Veranstaltung.

Im November 2020 werde ich in der Zeilergalerie Reutte zu sehen sein. Vernissage wird voraussichtlich Freitag der 13. November sein, ein Glückstag schlechthin. Auch das scheint symbolisch wiedermal wie die Faust auf´s Auge zu passen. Erst neulich habe ich irgendwo gelesen, dass die Zahl 13 für das Weibliche steht, da es pro Jahr 13 Neumonde gibt. Das nur am Rande. Ich hab ja fast noch ein Jahr Zeit mich mit diesem Thema genauer auseinander zu setzen.


Ach ja, zwischendrin habe ich auch ab und zu mit meinen Ölfarben an der Staffelei gestanden. Einige schöne Werke sind entstanden und ich freu mich diese bald auf den verschiedenen Ausstellungen präsentieren zu dürfen. Gerade im Moment arbeite ich an ein Triptychon, also einem 3teiligen Gemälde. Dazu wird es einen extra Blogartikel geben.


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Mit diesem werde ich ab jetzt auch mehr arbeiten, da seit kurzem genügend Abonennten diesen Service nutzen. Das sind ebenfalls erfreuliche Nachrichten.


Seit einigen Wochen moderiere ich die Facebookgruppe "Kunst&Sein", eine Austauschplattform für Künstler und Freidenker. Wir sind zwar noch recht klein, aber es findet hier nicht nur wildes Bilderposten statt, sondern ein Miteinander. Das heißt jedes Mitglied wird gebeten relevante Informationen zu geteilten Kunstwerken zu posten. Auch Artikel, Videos, Gedichte und vieles mehr hat Platz bei uns. Bin gespannt wie es da weitergeht.

Link zur Gruppe


Zu meinen drei Online- Galerien


Ich wünsche allen Besuchern dieses Blogs ein frohes besinnliches Fest und ein gutes Ankommen ins neue Jahr. Lassen wir uns überraschen welche neuen Möglichkeiten, Ereignisse und Wege uns 2020 begegnen.



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